Freitag, 8. April 2016

Die Taufe von ISABELLA im Februar 2015

Für meinen Mann und mich war es selbstverständlich, dass unsere Tochter getauft wird. Wir sind beide auch getauft. Deshalb rief ich ca. zwei Wochen vor der Taufe in unserer Pfarre an, um einen Termin für die Taufe zu fixieren. Unser Pfarrer sagte uns welche Unterlagen für die Taufanmeldung mitnehmen müssen. Bevor ich unseren Pfarrer angerufen habe, mussten wir uns erstmal Gedanken um den Taufpaten / die Taufpatin machen, was gar nicht so einfach war. Nach langem und gründlichem Überlegen kamen wir auf meine gute Freundin C. Da sie aber schon vor vielen Jahren aus der Kirche ausgetreten war, der Taufpate / die Taufpatin aber ein Glaubensbekenntnis haben muss, nahmen wir meinen Bruder. Er unterschrieb das Taufdokument, aber die eigentliche Taufpatin war bzw. ist C.

Für die Taufe bekam unsere Tochter ein selbstgemachtes Jäckchen, selbstgemachte Mütze und selbstgemachte Socken von ihrer Uroma. Diese Kleidung hatte ich schon bei meiner Taufe an.

Die Taufe selbst fand in unserer Pfarrkirche um 11 Uhr statt. Da man mit einem 1 1/2 Monate altem Baby nicht wirklich pünktlich sein kann, kamen wir einige Minuten später. In der Kirche war es sehr kalt und der Pfarrer hielt eine Rede, bei der man fast eingeschlafen ist. Mein Mann hielt unsere Tochter die ganze Zeit auf seinem Arm. Nach der Taufe sagte er, dass ihm fast schon die Arme abgefallen wären. ;-)


Mein Mann mit unserer Tochter auf dem Arm.
Nach der Taufe wollte jeder mit unserer Tochter ein Foto machen. Es gab ein regelrechtes Fotoshooting.
Unsere Tochter im Jäckchen von ihrer Uroma.
Mein Mann, unsere Tochter und ich in der Kirche.
Das Taufessen war für 14 Uhr vorgesehen. Da die Taufe nicht so lange dauerte, fuhren die Gäste schon früher ins Restaurant. Mein Mann und ich entschieden uns, dass wir mit unserer Tochter heim fahren, um sie und uns umzuziehen.


Jetzt kommt die Pointe des Tages: Als wir daheim waren, legte mein Mann unsere Tochter auf den Wickeltisch, zog ihr die Windel aus und plötzlich fing sie an zu k... Überall war alles verteilt im Kinderzimmer. Den Teppich konnte ich, Gott sei Dank, selbst auswaschen, deshalb warf ich ihn gleich in die Waschmaschine. Das war aber leider noch nicht alles. Als wir unsere Tochter in ihren Maxi Cosi setzten und sie anschnallten, erbrach sie sich. Jetzt musste/durfte ich den Maxi Cosi putzen und mein Mann sie umziehen. Ich glaube, sie spürte die ganze Aufregung des Tages!

Als wir dann im Restaurant ankamen und vom Malheur unserer Tochter erzählten, mussten alle lachen und sie verziehen uns unser Zuspätkommen.

Wir bestellten im Restaurant schon bei der Reservierung verschiedenste Fleischplatten. Jedem schmeckte es und jeder wurde satt! Die Oma unserer Tochter, meine Schwiegermutter, backte für uns alle eine gute Torte. Darauf schrieb sie den Namen unserer Tochter und ,,zur Taufe". So sah die Torte von außen aus:


und so von innen:
Es war eine Mischung aus Schokolade und Banane. Auf jeden Fall war sie wahnsinnig lecker!!!

Dieses süße Baby war auf der Torte oben:


Ich habe es heute noch immer.

Unsere Tochter wurde von einem zum anderen herum gereicht. Damit hatte sie aber überhaupt kein Problem! Ihr hat es sogar sehr gefallen. Alles in allem war es wunderschöner Tag und unsere Tochter war sehr brav!

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