Dienstag, 10. Mai 2016

Mein Muttertagswochenende 2016

Ich habe mir gedacht, ich erzähle euch von meinem 2. Muttertag. Es war wirklich ein schönes und aufregendes Wochenende. Aber alles der Reihe nach! ;-)

Angefangen hat alles am Samstag, 07. Mai 2016. Da ein schöner und warmer Tag vorhergesagt war, entschieden wir uns nach Grado ans Meer zu fahren. Eine kleine Pause machten wir beim Runterfahren, damit unsere Tochter sich ein wenig bewegen kann und ich genehmigte mir einen guten Cappuccino. Zu Mittag waren wir dann in Grado. Zuerst gingen wir auf den Wochenmarkt, um für unsere Tochter einen Strohhut zu kaufen. Nach längerem Suchen fanden wir einen süßen rosaroten Strohhut. Mein Mann hat sich auch einen passenden für sich gekauft. Wir wollten unserer Tochter den Hut gleich aufsetzen, aber sie wollte überhaupt nicht. Naja, ist ja kein Drama! ;-) Wir haben dann alle unsere Sachen gepackt und sind zum Strand gegangen. Unsere Tochter war von Anfang an wahnsinnig begeistert vom Strand bzw. vom Sand. Sie war die ganze Zeit mit Schaufeln beschäftigt.


Es waren so angenehme Temperaturen, dass wir alle in Badebekleidung am Strand saßen. Für Mittag haben wir selbstgemachte Sandwiches mitgenommen, weil wir beim Heimfahren Essen gehen wollten. Für unsere Tochter haben wir noch zusätzlich Hirsekringel und Kekse mitgenommen.


Unsere Tochter war sogar im Wasser. Sie ist an der Hand von ihrem Papa ins Wasser gegangen. Das Wasser war so seicht, dass es eine angenehme Temperatur hatte. Unsere Tochter war die Einzige, die ganz im Wasser war. Sie stand im Wasser und auf einmal saß sie im Wasser. Sie verzog kurz das Gesicht, aber meinte nicht wirklich was.



Ein kleines Hoppala ist unserer Tochter passiert: Wir haben ihr für den Strand eine Schwimmwindel angezogen. Als sie gerade am Essen war, saß sie plötzlich in einer kleinen Pfütze. :-D Mein Mann und ich dachten, dass die Schwimmwindel das aufhält, aber es sah nicht danach aus. Unsere Tochter wurde frisch gewickelt und es war wieder alles in Ordnung. ;-) 

Um ca. 15 Uhr sind wir zurück zum Auto, haben alles eingepackt und sind gefahren. Das Restaurant, in das wir essen gehen wollten, war eine Stunde Fahrt entfernt. Kaum sind wir los gefahren, hat unsere Tochter schon geschlafen. Eigentlich macht sie jeden Tag brav ihren Mittagsschlaf, aber, wenn es zu aufregend ist, dann lässt sie ihn auch ausfallen. Sie war richtig fertig vom Sandspielen. Als wir beim Restaurant angekommen sind, mussten wir leider feststellen, dass es geschlossen hatte. Wir waren enttäuscht! Das Schlimme ist nämlich, dass man nirgends Öffnungszeiten findet, nicht im Internet und nicht beim Restaurant selbst. Mein Mann und ich entschieden uns weiter nach Hause zu fahren. Leider mussten wir unsere Tochter beim Restaurant aufwecken, was ihr nicht wirklich gefallen hat. Gott sei Dank ist sie dann wieder schnell eingeschlafen. Eigentlich hatten wir geplant in unserer Stadt zu einem Italiener essen zu gehen, aber leider hatte er keine Tische mehr frei. Also bestellten wir bei ihm drei Pizzen und nahmen sie mit nach Hause.

Um ca. 22 Uhr ging ich mit unserer Tochter schlafen. Bis dorthin hat sie noch brav mit ihren Legobausteinen gespielt.


Am Sonntag, 08. Mai 2016, war Muttertag. Mein Mann lud mich zum Frühstück in einem noblen Hotel in unserer Stadt ein. Da meine Mutter auch sehr gerne auswärts frühstückt, habe ich sie auch dazu eingeladen. Zum Frühstück daheim hat mein Mann Pancakes gemacht. Ich habe nur 2 Stück gegessen, weil ich um 10:30 Uhr mit meiner Mutter zum Frühstück verabredet war. Das Frühstück war sehr reichhaltig und wahnsinnig gut! Auch meiner Mutter hat es wahnsinnig gut geschmeckt und sie war sehr begeistert. 


Mein Mann und unsere Tochter waren währenddessen bei der Oma, die Schweinsbraten gekocht hat. Auch die Uroma von unserer Tochter war bei meiner Schwiegermutter eingeladen. Nach dem Frühstück fuhr ich mit meiner Mutter zu einem Muttertagskonzert, bei dem auch mein Bruder zugeschaut hat. Danach fuhr meine Mutter mit meinem Bruder heim und ich fuhr zu meiner Schwiegermutter. Lang war ich nicht bei meiner Schwiegermutter. Unsere Tochter war nicht gut drauf und deshalb fuhren wir heim. Mittagsschlaf hielt sie leider auch keinen. Daheim machte sie dann noch lange genug Theater. Um 21:30 Uhr bin ich mit ihr schlafen gegangen.



Was mich etwas traurig gemacht hat: Mein Mann erzählte mir, wie süß unsere Tochter ihrer Oma das Muttertagsgeschenk (Schokolade + Gutschein) überreicht hat. Ehrlich gesagt, hat mich das traurig und auch etwas eifersüchtig gemacht. :-( Ich weiß, dass ein 16 Monate altes Kind nicht selbst etwas kaufen oder basteln kann. Aber über eine kleine Aufmerksamkeit von meiner Tochter (von meinem Mann) hätte ich mich schon sehr gefreut. Naja, jetzt ist der Muttertag vorbei und trotzdem war es ein schönes Wochenende!

1 Kommentar:

  1. Liebe Sonja,
    es ist ein Mann :-) Er hat Dich doch zum Frühstück eingeladen, da musst Du wegen einem Geschenk doch nicht eifersüchtig auf Deine Schwiegermutter sein... Ich habe von meiner Großen was bekommen (im Kindergarten gebastelt), von der Kleinen nicht. Aber ich finde das nicht schlimm, viele Männer denken da einfach nicht so mit wie wir Frauen :-) Mich würde interessieren ob Du in Deiner Selbstfindungsphase schon weitergekommen bist !? Hast mir gar nicht geantwortet...

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